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vignet seasailing

Allgemeine nautische Kenntnisse - 6


zusammengestellt durch "georg.effing@gmx.de"

 
1)
Sie sind mit Ihrer Segelyacht auf Schwerwetter eingerichtet. Welcher Aufenthaltsort gilt bei einer Kenterung als der weithin sicherste?
a)
Die frühzeitig aufgeblasene Rettungsinsel
b)
Das Wasser. Sie schwimmen sich mit Rettungsweste von der Yacht frei
c)
Die Yacht als solche
 
2)
Sie wollen ein Teiltief bestimmen. Was benötigen Sie dazu?
a)
Seewetterbericht
b)
Höhen- und Bodenwetterkarten
c)
Angaben zur aktuellen Temperatur und Windrichtung
 
3)
Was ist eine Hahnepot?
a)
Die Befestigung einer Leine am Mastfuß
b)
Die Umlenkung einer Leine z.B. mittels einer Hilfsleine zur Verlagerung des wirkenden Anschlagpunktes und auch zur Ableitung einer Kraft auf mehrere Anschlagunkte
c)
Die Umlenkung einer Leine durch eine lose Rolle
 
4)
Wodurch entstehen, global gesehen, Wellen?
a)
Durch unregelmäßige Meeresströmung
b)
Durch die Unebenheiten des Meeresbodens
c)
Durch unregelmäßige Luftströmung
 
5)
Zwei ähnliche Wellenkämme überlagern sich. Womit müssen Sie rechnen?
a)
Die Wellenkämme beeinflussen die Gesamtwellenhöhe nicht
b)
Die Gesamtwellenhöhe mittelt sich
c)
Treffen die Wellenkämme aufeinander, addieren sie sich zur Summe ihrer einzelnen Höhen
 
6)
Was zeigt die nebenstehende Abbbildung und wo kommt sie zum Einsatz?
a)
Dreifarbenlaterne im Masttop bei einer Segelyacht unter 20 m Länge
b)
Dreifarbenlaterne im Masttop bei einer Segelyacht ab 20 m Länge
c)
Warten, bis die Flut einsetzt
 
7)
Sie sind bei laufender Ebbe mit einer Segelyacht leicht auf Grund festgekommen. Welche schnelle Maßnahme kann Sie wieder freibringen?
a)
Starkes Motoren mit Schlingerbewegung. ggf. zuvor Balast abwerfen
b)
Warpanker ausbringen, diesen mit einem Fall von der Mastspitze verbinden, durch Zug die Yacht stark krängen und freiholen
c)
Eine Inselküste im Lee einer Festlandküste. Sicheres Gewässer
 
8)
Sie müssen nach einem Mastbruch eilig die Drahtwanten (nicht Seilwanten) durchtrennen. Mit welchem Werkzeug gelingt dies?
a)
Mit einer Flex, z.B. akkubetrieben
b)
Mit einer stabilen Kombizange
c)
Mit einem Bolzenschneider
 
9)
Was bezeichnet man als Segelschwerpunkt?
a)
Der geometrische Mittelpunkt eines Segels
b)
Der geometrische Mittelpunkt aller gesetzten Segel, z.B. Fock + Groß
c)
Die auf ein Segel wirkende Gesamtkraft, bestehend aus Querkraft und Vortrieb
 
10)
Sie legen bei Schwerwetter Ihre Segelyacht mit Bug in Luv an einen Treibanker. Wie können Sie die Lage der Yacht stabilisieren?
a)
Ausbringen einer Sturmfock
b)
Ausbringen einer kleinen Segelfläche am Achterstag
c)
Am besten jede Segelfläche streichen
 
11)
Was ist ein Wellenschneider?
a)
Eine scharfe Bugkante
b)
Eine Schneidevorrichtung vor dem Propeller, um diesen von Fremdstoffen, z.B. Tampen, freizuhalten
c)
Eine Leiste seitlich am Rumpf, um bei starker Krängung gut Kurs halten zu können
 
12)
Welche Gefahr kann das Motoren einer Segelyacht bei ständig starker Krängung bergen?
a)
Das Ansaugen des Kühlwassers kann nachteilhaft unterbrochen werden
b)
Die Kraftstofffilter funktionieren dann nicht richtig
c)
Bei nicht ausreichend tiefem Ölsumpf ist die Motorschmierung nicht gewährleistet
 
13)
Welchen Nachteil hat eine Rollfockanlage?
a)
Durch ständiges Ein- und Ausrollen der Fock leidet das Segeltuch
b)
Eine Rollfockanlage erzeugt einen hohen Wartungsaufwand
c)
Bei Starkwind können Sie mit gereffter Fock nicht so hoch am Wind segeln wie mit einer passenden Sturmfock
 
14)
Was ist ein Kneifturn?
a)
Das fälschlicherweise Kreuzen von zwei Turns auf der Winsch
b)
Ein Klemmknoten zum schnellen Befestigen der Fender
c)
Das bewußt herbeigeführte Kreuzen von zwei Turns auf der Winsch zur Erhöhung der Zuglast
 
15)
Welchen Vorgang erkennen Sie in der nebenstehenden Abbildung?
a)
Vorbereitung zum Anlegen mit dem Heck gegen Strom
b)
Wenden eine Bootes am Kai mit Hilfe der Strömung
c)
Abblegen mit dem Heck gegen Strom
 
16)
Was verstehen Sie unter Takling?
a)
Eine Person, die Boote takelt
b)
Ein Werkzeug zum Spannen von Wanten und Stagen
c)
Das Umwickeln eines Tampenendes mit Takelgarn, damit der Tampen am Ende nicht aufdröselt
 
17)
Was verstehen Sie unter einer Freiwache?
a)
Sie gehen freiwillig Wache
b)
Ein Zeitraum, in dem niemand aktiv Wache geht
c)
Sie haben planmäßig frei und können sich ausruhen
 
18)
Sie sollten mindestens zwei Lenzpumpen an Bord haben. Welchen Vorteil hat eine Lenzpumpe, die Sie unter Deck bedienen können?
a)
Eine Lenzpumpe unter Deck hat eine längere Lebensdauer
b)
Sie können die Pumpe auch bei Schwerwetter in geschützter Umgebung bedienen
c)
Eine Lenzpumpe unter Deck kann kleiner sein als eine z. B. im Cockpit
 
19)
Um welche Kielform handelt es sich?
a)
Langkiel
b)
Schwertkiel
c)
Monokiel
 
20)
Um welche Kielform handelt es sich?
a)
Doppelkiel
b)
Flossenkiel
c)
Kimmkiel